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Hoffnung auf einen Post-Corona-Boom


27. Juli 2021, 16:19
PRESSEMITTEILUNG/PRESS RELEASE

Impfungen und Lockerungen schüren die Hoffnung, dass sich Deutschland aus der Krise boomt. Die Industrie registriert eine Rekord-Auftragslage und Forscher erhöhen ihre Wachstumsprognosen.

Hoffnung auf einen Post-Corona-Boom

Die Aussichten für Deutschlands Konjunktur bessern sich. Das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI erhöhte seine Wachstumserwartungen für 2021 von 3,6 auf 3,7 Prozent. Und für 2022 erwartet das RWI eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 4,7 Prozent, statt 3 Prozent wie in der Prognose vom März. Das Bruttoinlandsprodukt werde das Vorkrisenniveau voraussichtlich zum Ende dieses Jahres erreichen, erklärt das Wirtschaftsforschungsinstitut.

Ähnlich optimistisch äußert sich das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Die Berliner Ökonomen und Ökonominnen erhöhten ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum 2021 von 3,0 auf 3,2 Prozent und für 2022 von 3,8 auf 4,3 Prozent. Und auch das Timocom-Transportbarometer ist seit April über 80, auch die Logistik hat alle Hände voll zu tun.

Voraussichtlich ein guter Sommer
„Die Konjunktur in Deutschland nimmt im Zuge der Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen wieder Fahrt auf“, sagt RIW-Konjunkturchef Torsten Schmidt. Und DIW-Präsident Marcel Fratzscher vertritt die Auffassung: „Die deutsche Wirtschaft wird voraussichtlich einen guten Sommer erleben, aber sie ist noch nicht über den Berg.“ Das Risiko eines Rückschlags im Herbst sei nach wie vor hoch, falls die Infektionszahlen dann deutlicher als im Moment steigen sollten.

Für das schon jetzt spürbare Wachstum ist aus Sicht der Forscher vor allem die Erholung in den Dienstleistungsbereichen verantwortlich. Das produzierende Gewerbe dagegen werde zunächst noch durch die zunehmenden Lieferengpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten ausgebremst, analysiert das RWI.

An Aufträgen mangelt es der Industrie nicht. Der Auftragsbestand wuchs laut Statistischem Bundesamt im April um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Der Auftragsbestand stieg damit den elften Monat in Folge und hat seinen höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Januar 2015 erreicht. Die offenen Aufträge nahmen aus dem Inland um 2,4 Prozent und aus dem Ausland sogar um 3,2 Prozent zu. Im Vergleich zum Februar 2020 – dem letzten Monat vor Beginn der coronabedingten Einschränkungen in Deutschland – liegt der Bestand inzwischen saison- und kalenderbereinigt um 11,4 Prozent höher.

Inflationsrate steigt spürbar
Dabei wird der Materialmangel laut RWI zunächst die Preise hoch halten. Da die Engpässe nur allmählich beseitigt werden dürften, werde der Preisdruck noch bis Ende des Jahres bestehen bleiben, vermuten die Forscher. Für dieses Jahr erwartet das RWI im Durchschnitt eine Inflationsrate von 2,5 Prozent. Im kommenden Jahr dürfte die Teuerung danach durchschnittlich 1,9 Prozent betragen. Das DIW erwartet daher eine Inflationsrate von 2,7 Prozent im laufenden Jahr. In Deutschland war die Inflation zuletzt fünf Monate in Folge gestiegen und liegt nun bei 2,5 Prozent, dem höchsten Stand seit 2011. Fratzscher sieht darin aber schlicht eine Normalisierung nach der Coronakrise, die aus Sicht vieler Firmen sogar wünschenswert sei.

„Wenn die Preise steigen, werden sie auch wieder profitabel oder profitabler werden“, erklärte er. Das gelte vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, die nun Schulden ab- und Rücklagen wieder aufbauen müssten. Wer jetzt das Schreckensgespenst einer großen Teuerung an die Wand male, handelt aus Fratzschers Sicht „unredlich“.

Auch, wenn die Inzidenzen wieder steigen: Die Hoffnung auf eine sich insgesamt entspanntere Situation im Vergleich zum Vorjahr bleibt.

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