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Miranda Gold Corp. Aktionärsbericht: Der norden Alaskas


05. August 2011, 08:25
PRESSEMITTEILUNG/PRESS RELEASE

Miranda Gold Corp. Aktionärsbericht: Der norden Alaskas

Zur Ansicht des vollständigen Berichtes im PDF-Format, folgen Sie bitte dem Link:
http://www.irw-press.com/dokumente/MAD_newsletter_july2011_deutsch.pdf

Sehr geehrte Investoren,

Hiermit erhalten Sie den zweiten Bildbericht mit dem Titel Der Norden Alaskas. Soeben bin ich von einer Reise nach Alaska zurückgekehrt, die mich zu Mirandas Projekt Ester Dome geführt hat. Dieses Projekt wird von unserem Finanzpartner Agnico-Eagle (USA), Inc. (Agnico) geleitet und bearbeitet. Der Besuch von Alaska und seinen Bergbau-Camps rief nostalgische Erinnerungen in mir wach. Ich lebte drei Jahre lang in Anchorage und verbrachte in den Jahren zwischen 1978 und 1981 vier Sommer im Buschland von Alaska. In den ersten drei Jahren arbeitete ich in Camps auf der Halbinsel Seward und beschäftigte mich mit der Exploration von Massivsulfid-Lagerstätten und Uranvorkommen. Das letzte Jahr war den Explorationsaktivitäten in der Gegend von Fairbanks und Livengood gewidmet. Hier suchten wir nach dem Ursprung der ertragreichen Placer-Goldlagerstätten, die man in jedem dieser historischen Gold-Camps findet.

Etwa 30 Jahre danach scheint International Tower Hill Ltd. mit seiner Entdeckung Money Knob (über 13 Millionen Unzen) den Ursprung der 0,5 Millionen Unzen schweren Placer-Lagerstätte bei Livengood endlich gefunden zu haben. Dabei wurde die Region Livengood in den vergangenen vier Jahrzehnten von Unternehmen wie Homestake Mining, Occidental Petroleum, Amax, Placer Dome und Cambior ausgiebig exploriert. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass Hartnäckigkeit und Ausdauer zum Ziel führen, und dass Entdeckungen für gewöhnlich nicht immer vom ersten Unternehmen vor Ort gemacht werden. Ich gratuliere meinem Freund Jeff Pontius und dem Unternehmen International Tower Hill zu seinem Erfolg.

Tatsächlich ist die Exploration in Alaska zurzeit ein äußerst spannendes Unterfangen. Der Rohstoffgürtel Tintina durchzieht Fairbanks und Livengood und auch Teile des Yukon. Die Region White Gold im Yukon erlebt derzeit einen wahren Goldrausch. Unternehmen wie Kaminak, Underworld Resources und ATAC konnten in jüngster Zeit Entdeckungen im Yukon verbuchen. Auf der Alaska zugewandten Seite des Gürtels führt Sumitomo Abbauarbeiten in der ertragreichen Lagerstätte Pogo und Explorationen in Stone Boy durch, Kinross ist dagegen im Bereich von Fort Knox aktiv. Miranda freut sich, seinen Aktionären die Chance auf eine Entdeckung in diesem aufstrebenden Goldtrend bieten zu können.

Nun zurück zu Ester Dome. In der 300 Quadratmeilen großen Bergbauregion Fairbanks wurden Berichten zufolge bisher mehr als 8 Millionen Unzen Gold aus den historischen Placer-Lagerstätten gefördert. Von Ester Creek und Goldstream Creek ausgehend - diese Flussgebiete grenzen jeweils im Süden und Norden an das Konzessionsgebiet von Miranda - wurden mit Hilfe großer Aushubmaschinen, moderner Bagger und Waschanlagen bereits große Mengen gefördert. Weitere Placer-Lagerstätten befinden sich im Bereich der Flüsse Nugget Creek und Sheep Creek. Sie liegen innerhalb der Konzessionsgebiete von Miranda.

Ich möchte nochmals betonen, dass Miranda nicht das erste Unternehmen ist, das nach dem Ursprung der Placer-Goldlagerstätten im Umfeld von Ester Dome sucht. Bereits im Jahr 1916 wurde das Projektgebiet Ryan Lode von der Kennecott Copper Company exploriert. Ryan Lode gehört zwar nicht zu den Konzessionsgebieten von Miranda (siehe Lageplan), ist jedoch eine von Erzgängen durchzogene Gold-Lagerstätte auf einer Scherungszone, die sich im Bereich von Ester Dome befindet. Laut Angaben von Avalon Development Corporation lagern hier ungefähr 750.000 Unzen an In situ-Ressourcen.

Zu den Unternehmen, die in jüngerer Zeit das Projekt Ester Dome exploriert haben, gehören auch American Copper und die Nickel Company. 1996 kam dann noch Placer Dome Exploration hinzu. Von 1997 bis 2009 standen die Arbeiten auf dem Konzessionsgebiet praktisch still. Im Jahr 2009 unterzeichnete Miranda schließlich einen Pachtvertrag mit dem Eigentümer Range Minerals Corporation (Range). In den 12 Jahren davor besaß ein Junior-Unternehmen die Grundrechte für das Gebiet, führte aber im Wesentlichen keine Exploration durch. Joe Hebert, VP Exploration von Miranda, behielt das Konzessionsgebiet im Auge. Er wusste, dass Placer Dome mehrere sehr vielversprechende Löcher (19 Fuß mit 2,7 Unzen Gold pro Tonne und 10 Fuß mit 0,5 Unzen Gold pro Tonne) gebohrt hatte, die jedoch nicht ausreichend untersucht worden waren. Als das Junior-Unternehmen den Konzessionsvertrag für Ester Dome auflöste und das Gebiet an Range zurückging, war Miranda das erste Unternehmen auf der Warteliste. Wir unterzeichneten den Pachtvertrag Ende 2009 und entnahmen 2010 die ersten Boden- und Gesteinsproben. Anhand der Ergebnisse konnten wir den Zielbereich Nugget Creek definieren (auf der Karte als intrusiver Zielbereich bezeichnet, siehe nächste Seite). Nachdem Miranda umfassendes Datenmaterial zusammengetragen und analysiert hatte, bekundeten mehrere Unternehmen Interesse an einer Partnerschaft. Anfang 2011 unterzeichnete Agnico einen Earn-in-Vertrag mit uns und begann im Mai mit den Explorationsarbeiten vor Ort.

Grundriss des Konzessionsgebiets Ester Dome, das Miranda von Range Minerals erwarb. Mirandas besitzt die Konzessionsrechte an Bergbau-Claims des Bundesstaates Alaska mit einer Gesamtfläche von mehr als 8.000 Acres. Wie auf dem Bild ersichtlich, fand in allen Bereichen des Projekts Ester Dome ein umfangreicher Abbau von Placer-Goldvorkommen statt. Ryan Lode ist eine in eine Scherungszone eingebettete Goldlagerstätte, die sich außerhalb des Miranda-Konzessionsgebiets befindet. Miranda hat hier disseminierte Zielbereiche ausgewiesen, die sowohl mit der Scherungszone als auch mit dem Intrusivgestein in Verbindung stehen dürften. Diese werden von unserem Partner Agnico-Eagle (USA), Inc. zurzeit untersucht. Placer Dome stieß im Zuge von Bohrungen in diesem Gebiet auf einen Abschnitt mit 19 Fuß und 2,7 Unzen Gold pro Tonne (mit einem roten Stern markiert).

Ein Bildbericht über Alaska wäre meines Erachtens nicht vollständig ohne Aufnahmen der regionalen Flora und Fauna bzw. des Denali (der Hohe, wie dieser Berg von den Bewohnern Alaskas in der Sprache der Athabasken genannt wird). Mit seinen 20.320 Fuß ist er der höchste Berg Nordamerikas.

Zuletzt hat Agnico im Bereich von Nugget Creek u.a. Zufahrtsstraßen für die Bohrungen angelegt. Dank dieser Zufahrtswege war es möglich, ein 80.000 $ teures Beprobungsprogramm durchzuführen. Dabei wurde ein Raster angelegt und entsprechende Bodenproben gezogen. Die Proben stammen aus dem Erdreich und den vor kurzem freigelegten Ausbissen, wie z.B. der von Eisenerz durchzogenen Scherungszone (siehe im Bild oben). Die Probenergebnisse werden voraussichtlich innerhalb der nächsten 35 - 40 Tage bekannt gegeben. Weiters wurden sieben Bohrplattformen genehmigt und bereits errichtet. Die Bohrungen finden voraussichtlich im September statt, wenn das Budget für fünf Löcher über insgesamt 4.500 Fuß vorliegt. Alles in allem wird Agnico im Jahr 2011 mindestens 500.000 $ in die Arbeiten vor Ort investieren. Für die 2012 geplanten Arbeiten ist ein Budget von 700.000 $ vorgesehen. Agnico hat die Möglichkeit, sich eine 51 %-Beteiligung zu sichern, wenn es in einem Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 4 Millionen $ investiert. Im Anschluss an den Erwerb dieser 51 %-Beteiligung kann Agnico durch eine weitere Investition von 10 Millionen $ bzw. durch die Finanzierung einer bankfähigen Machbarkeitsstudie seinen Anteil auf insgesamt 70 % erhöhen.

Im Zuge der Straßenerrichtung konnte Bruchgestein mit Quarzgängen freigelegt werden (rote Linien über den Erzgängen). Dieser Zielbereich wird als intrusionsgebundenes Goldsystem (IRGS) bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine relativ neue Form der Klassifizierung von Goldlagerstätten, die im Zuge der Entdeckungen in Alaska und im Yukon entstanden ist. Proben, die aus diesem Mineralisierungstypus - aber nicht unbedingt aus diesem Ausbiss - bei Ester Dome entnommen wurden, wiesen einen Erzgehalt von 0,03 Unzen Gold pro Tonne (1 Gramm Gold pro Tonne) auf. Sowohl die Entdeckung Money Knob bei Livengood als auch die Mine Fort Knox von Kinross (8 Millionen Unzen) sind IRGS-Lagerstätten. Der Zielbereich Nugget Creek befindet sich - wie in diesem Bild, das von Goldstream Creek aus aufgenommen wurde, ersichtlich - an der Nordwestflanke von Ester Dome. Bodenmaterial mit Goldanomalien und anomale Magnetfeldwerte sind aus geologischer Sicht der Beweis dafür, dass sich in diesem Gebiet überlagertes Granitgestein befindet, welches möglicherweise ein intrusionsgebundenes, disseminiertes Goldsystem vom Typ der Mineralisierung bei Fort Knox beherbergt. Die Placer-Lagerstätte entlang des Nugget Creek ist im Vergleich zu den Placer-Lagerstätten am Ester Creek und am Goldstream Creek relativ klein. Das bedeutet, falls sich hier ein Erzgang befindet, dann wäre dieser noch nicht durch Erosion abgetragen worden.

Als nächstes statten wir den benachbarten Teams am Ester Creek, die ebenfalls nach Placer-Vorkommen suchen, einen Besuch ab. Das Team von Voytilla Mining unter der Leitung von Earl Voytilla und Richard Lantz ist derzeit damit beschäftigt, Placer-Gold aus den Claims, die an das Konzessionsgebiet von Miranda grenzen, zu fördern. Bei diesem Vorhaben muss man sich zunächst durch gefrorenen Schlamm graben. Dieser Schlamm stammt aus Sumpfgebieten, die im Pleistozän gebildet wurden. Anschließend wird die darunter liegende goldhaltige Kiesschicht ausgewaschen. Man zeigte uns Bilder der im Zuge des Förderprogramms 2010 gegossen Goldbarren und auch Gold, das aus den Testlöchern geschöpft worden war. Diese Löcher werden normalerweise gebohrt, um den Schotter zu untersuchen, bevor gegraben wird. Leider können wir diese Bilder hier nicht zeigen. Der gefrorene Schlamm aus dem Pleistozän (Eiszeit) birgt neben dem Gold noch andere Schätze. Sie können vielleicht erkennen, dass Earl einen großen Gegenstand aus den Spurrillen des Baggers hochhebt. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um einen Teil eines Mammutfangzahns (in den Placer-Lagerstätten Alaskas relativ häufig zu finden). Dieses fossilierte Stück Elfenbein war fast 4 Fuß lang und wog 60 Pfund. Lieber Earl, vielen Dank, dass Du uns das gezeigt hast.

In der Bergbauregion Fairbanks und auch in anderen Teilen Alaskas wurden für die Grabungen in den Placer-Lagerstätten früher Löffelbagger eingesetzt. Diese riesigen Maschinen waren mit Eisenschaufeln versehen, mit denen man den Schotter aushob und anschließend wusch und siebte. Der goldhaltige Sand wurde in einer speziellen Spülanlage ausgewaschen und die schweren Goldanteile blieben im Sandfang hängen. Im Bild oben sieht man den Bagger Nr. 8, der am Goldstream Creek zwischen 1928 und 1959 im Einsatz war. Auch eine für Livengood typische Bergbauhütte ist abgebildet. Eine ähnliche Hütte diente mir im Sommer 1981 als Behausung.

Die Schaufeln eines in Alaska verwendeten Löffelbaggers haben mittlerweile eine neue Verwendung gefunden.

Mit diesem letzten Bild von Fireweed am Ufer des Copper River möchte ich mich von Ihnen verabschieden. Zum Schluss folgt noch ein Zitat der letzten Zeilen des berühmten Gedichtes The Spell of the Yukon (Der Zauber des Yukon) von Robert W. Service in freier Übersetzung.

Hoffen wir, dass Miranda das Geheimnis des Ursprungs der Placer-Goldvorkommen rund um Ester Dome schon bald lüften wird. Ich bedanke mich für Ihre dauerhafte Unterstützung und freue mich schon darauf, Ihnen über die Ergebnisse aus Ester Dome berichten zu können, sobald diese vorliegen.

Das Gold, das Gold, es zieht in seinen Bann
den Menschen seit uralten Zeiten her,
doch ist es nicht das Gold, nach dem ich sehne,
nicht das Gold, nach dem ich mich verzehre.
Es ist das große, breite, weite Land ganz da oben,
die Wälder, in denen das Schweigen herrscht,
es ist die Schönheit, die mich mit Staunen berührt,
es ist die Stille, die mich zum Frieden führt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Unternehmens unter www.mirandagold.com bzw. über Joe Hebert, Vice President Exploration, Tel. 1-775-738-1877.

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