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Ciper & Coll.


Über Ciper & Coll.

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung im Personenschadenrecht, insbesondere Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Schmerzensgeldrecht, Verkehrsunfallrecht, Medizinprodukterecht, bundesweit, sowie in Italien, Frankreich und den USA.

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Veröffentlichte Pressemitteilungen von Ciper & Coll.



Oberlandesgericht Nürnberg vom 22.05.2018 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Patientenrecht: Fehlerhaftes Einsetzen eines Hüftimplantates, OLG Nürnberg, Az.: 5 U 1578/17 Chronologie: Die Klägerin stellte sich wegen bestehender Schmerzen an der rechten Hüfte beim Beklagten vor, der ihr eine Hüft-Totalendoprothese empfahl. Postoperativ litt die Klägerin weiterhin unter Schmerzen. Eine Beinlängendifferenz wurde festgestellt. Verfahren: Mit dem Vorfall war zunächst das Landgericht Nürnberg-Fürth (Az.: 11 O 9271/14) befasst und hatte die Klage als unbegründet abgewiesen. Hiergegen richt...


207

Oberlandesgericht Hamm vom 14.05.2018 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Patientenrecht - Opferhilfe - Behandlungsfehler: Unzureichende Aufklärung vor Operation eines Sulcus Ulnaris Syndroms, OLG Hamm, Az.: I – 26 U 119/17 Chronologie: Die Klägerin litt seit dem Jahre 2009 unter Schmerzen im Bereich der linken Hand und des linken Arms. Neurologisch wurde ein Sulcus Ulnaris Syndrom diagnostiziert und ihr zu einem operativen Eingriff angeraten. Postoperativ verblieben erhebliche Schmerzen, Revisionsoperationen waren erforderlich. Verfahren: Mit der Angelegenheit war zunächst das Landge...


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Landgericht Berlin: Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Fehlgeschlagene Facelifting-Operation mit Nervschädigung nach Mammaaugmentation, LG Berlin, Az: 26 O 209/08 Chronologie: Die Klägerin unterzog sich beim Beklagten umfangreicher kosmetischer Eingriffe, wobei es zu Komplikationen kam. Es wurden Nerven irreversibel geschädigt, es trat u.a. eine Facialisparese ein, auch heute noch leidet die Patientin erheblich unter den Folgen. Verfahren: Das Landgericht Berlin hat die Angelegenheit umfangreich fachmedizinisch würdigen lassen. Im Ergebnis stellte der Gutachter f...


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Medizinrecht - Arzthaftungsrecht - Patientenrecht: Ciper & Coll. erneut erfolgreich vor dem Landgericht Münster Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von Dr. D.C.Ciper LLM Landgericht Münster vom 09.04.2018 Medizinrecht - Arzthaftungsrecht - Behandlungsfehler: Inkompletter Querschnitt nach HWS-Versteifung, 250.000,- Euro plus Feststeller, LG Münster, Az.: 111 O 25/14 Chronologie: Die Klägerin begab sich aufgrund leichter Beschwerden im Nackenbereich in die Klinik d...


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Landgericht Koblenz vom 28.03.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Fehlgeschlagene Implantation einer Knieprothese, 17.000,- Euro, LG Koblenz, Az.: 1 O 387/16 Chronologie: Der Kläger begab sich in 2014 aufgrund einer Gonarthrose 4. Grades in die Klinik der Beklagten zwecks Implantation einer Knieprothese. Postoperativ traten Druckschmerzen auf. Es stellte sich heraus, dass die Prothese im Innenbeinbereich etwa 5 mm breiter als der Knochen war und die schmerzhaften Auswirkungen hierauf zurückzuführen waren. Es war eine Revisionsoperation erforderlich. Verfahren:...


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Landgericht Berlin aus Januar 2018 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Querschnittslähmung nach Revision einer intrathekalen Morphinapplikation trotz ASS-Medikation, 90.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 13 O 145/15 Chronologie: Die Klägerin begab sich wegen eines chronischen Schmerzsyndroms nach lumbaler Wirbelsäulenoperation in die Klinik der Beklagten, wo eine Schmerzmedikamentenpumpe zur intrathekalen Morphinapplikation implantiert wurde. Dort stellten die Mediziner eine Fehllage des Katheters fest und vereinbarten mit ihr eine operative Revision. Besondere operationsvor...


373

Landgericht Darmstadt aus Januar 2018 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Asymmetrien beider Schamlippen nach Laser Labienreduktion, LG Darmstadt, Az.: 8 O 79/14 Chronologie: Die Klägerin hatte insbesondere beim Ausüben von Sport (Fahrradfahren) Probleme im Schambereich und begab sich daher in die Behandlung des Beklagten. Dieser führte die Beschwerden auf das Vorliegen vergrößerter Schamlippen zurück und riet ihr zu einer Laser Labienreduktion, die er sodann vornahm. Das Resultat war indes völlig unzufriedenstellend, zumal sich deutliche Asymmetrien bezüglich der bei...


370

Landgericht Halle aus Januar 2018 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Kompartmentsyndrom nach Kniegelenksoperation, LG Halle, Az.: 6 O 259/14 Chronologie: Die Klägerin litt an Beschwerden des rechten Kniegelenks. Sie begab sich daher in die Klinik der Beklagten, wo die Mediziner eine chronische Instabilität des Kniegelenks feststellten und eine arthroskopisch assistierte Ersatzplastik des hinteren Kreuzbandes vornahmen. Postoperativ traten Schmerzen ein, die nach einiger Zeit als Kompartmentsyndrom diagnostiziert wurden. Es war ein weiterer operativer Eingriff erforde...


404

Landgericht Regensburg vom 06.12.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Fehlgeschlagene Arthroskopie des rechten Knies nach Meniskusschaden, LG Regensburg, Az.: 4 O 610/16 Chronologie: Die Klägerin begab sich in die Praxis des Beklagten zwecks Arthroskopie des rechten Knies. Behandlungsfehlerhaft wurde aber das linke Knie operiert, das insbesondere keinen Meniskusschaden aufwies. Verfahren: Das Landgericht Regensburg hat den Vorfall mittels eines fachorthopädischen unfallchirurgischen Gutachtens hinterfragen lassen. Der Gutachter konstatierte im Ergebnis, dass d...


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Landgericht Magdeburg vom 27.11.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Versicherungsrecht: Erneute Prozessschlappe für WGV Rechtsschutzversicherung, LG Magdeburg, Az.: 1 S 39/17 Chronologie: Die Beklagte ist Rechtsschutzversicherer des Klägers. Sie erteilte dem Kläger für ein erstinstanzliches Verfahren in einer Arzthaftungssache Deckungsschutz. Nach Klageabweisung prüften die Prozessvertreter des Klägers die Erfolgsaussichten für eine Berufung und rieten diesem sodann von einem weiteren Vorgehen ab. Die hierfür entstandene „Abrategebühr“ war die Beklagte nicht bereit, zu übernehmen. ...


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Oberlandesgericht Hamm vom 22.11.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Aufklärungsmangel bei obstruktivem Schlafapnoesyndrom (OSAS), 20.000,- Euro; OLG Hamm, Az.: 3 U 47/16 Post Views: 179 Chronologie: Der Kläger begab sich in 2008 in die Behandlung beim Beklagten zu 1), der eine OSAS und eine gravierende Schnarchkrankheit diagnostizierte. Es erfolgte eine operative Begradigung der Nasenscheidewand, sowie eine weitere Operation mit Tonsillektomie und radiofrequentierter Thermotherapie. Seither leidet der Kläger u.a. unter dem Ausfall der Nasen- und Rachenfunktion, s...


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Oberlandesgericht Frankfurt/M. vom 20.11.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: X-Beinstellung nach Oberschenkelfraktur, OLG Frankfurt/M., Az.: 8 U 179/15 Chronologie: Die Klägerin erlitt in 2011 einen Sturz von einem Bürostuhl und zog sich dabei eine Oberschenkelfraktur zu, die noch am selben Tag in der Klinik der Beklagten operativ versorgt wurde. In der Folge entstand eine X-Beinstellung, es war eine Revisionsoperation erforderlich. Die Klägerin litt weiter unter Bewegungseinschränkungen. Verfahren: Mit dem Vorfall war zunächst das Landgericht Frankfurt/M. in...


437

Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken vom 15.11.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Skapholunäre Dissoziation mit Ausbildung eines SLAC-Wrist Stadium III, 20.000,- Euro, OLG Zweibrücken, Az.: 5 U 8/17 Chronologie: Der Kläger stellte sich nach einem Arbeitsunfall in 2012 in der Notfallambulanz der Beklagten vor. Dort wurde nach klinischer und röntgenologischer Untersuchung eine Bizepssehnenruptur rechts diagnostiziert und behandelt. Postoperativ stellten sich beim Kläger Beschwerden ein. Es war eine weitere Operation erforderlich, im Rahmen derer eine Bandersa...


420

Landgericht Hagen vom 05.11.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Unerwünschte Eierstock- und Eileiterexstirpation nach Ovarialzyste, LG Hagen, Az.: 9 O 260/13 Chronologie: Die Klägerin stellte sich im Jahre 2012 zwecks Entfernung einer Ovarialzyste im Hause der Beklagten vor, wobei es anstatt der vereinbarten Zystenexstirpation zu einer vollständigen Entfernung des linken Eierstocks, sowie des linken Eileiters kam. In der Folge litt die Klägerin unter starken klimakterischen Beschwerden, die auf diese Entfernungen zurückzuführen waren. Erschwerend kam hinzu, dass ...


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Landgericht Stuttgart vom 02.11.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Arterienverletzung anlässlich Kryoablation der Pulmonalvenen, LG Stuttgart, Az.: 15 O 158/16 Chronologie: Die Klägerin litt an Vorhofflimmern und begab sich in die Klinik der Beklagten, wo eine Kryoablation vorgenommen wurde. Hierbei kam es durch Fehlpositionierung des Katheters zu einer arteriellen Blutung, die eine Notoperation erforderlich machte. Seit dem Vorfall leidet die Klägerin unter diversen gesundheitlichen Problemen. Verfahren: Das Landgericht Stuttgart hatte zunächst eine Gütever...


289

Landgericht Kassel vom 30.10.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Verspätete Kompartmentspaltung bei Kompartmentsyndrom, 75.000,- Euro, LG Kassel, Az.: 2 O 1948/15 Chronologie: Die Klägerin zog sich in 2010 beim Rodeln eine Fraktur des linken Unterschenkels zu, die unmittelbar operativ behandelt wurde. Postoperativ entwickelte sich ein Kompartmentsyndrom, das jedoch fehlerhaft verspätet diagnostiziert wurde. Seit dem Vorfall leidet die Klägerin unter anderem an erheblichen Bewegungseinschränkungen. Verfahren: Das Landgericht Kassel hat zu dem Vorfall ein unfal...


267

Landgericht Stralsund vom 25.10.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Tod nach unterlassener histologischer Abklärung eines Adnextumors, 35.000,- Euro; LG Stralsund, Az.: 6 O 130/14 Chronologie: Die zwischenzeitlich verstorbene Patientin begab sich wegen postmenopausaler Blutungen in die Praxis der Beklagten zu 2). Diese verwies sie zwecks Entfernung beider Eierstöcke in die Klinik der Beklagten zu 1), wo keine Gewebeprobe entnommen wurde. Über Monate hinweg verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Patientin. Erst fast ein Jahr später wurde sodann ein fortgesc...


362

Bundesgerichtshof vom 27.10.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Versicherungsrecht: Prozessschlappe der WGV Rechtsschutzversicherung vor dem Bundesgerichtshof; BGH, Az.: IX ZR 51/17 Chronologie: Die WGV-Rechtsschutzversicherung, die selber immer wieder mit Regulierungsverweigerungs- und verzögerungsversuchen bei der Erteilung von Deckungszusagen in Erscheinung tritt, hatte in einer arzthaftungsrechtlichen Angelegenheit den Anwälten einer Versicherungsnehmerin für die Einlegung der Berufung vor dem OLG Celle (Az. 1 U 42/13) Deckung erteilt. Unter anderem wurde in diesem Ursprungsproze...


759

Anwälte Route66 kooperieren mit US-Anwälten im Personenschadenrecht: Die Arbeitsgemeinschaft "anwaelte Route66" ist vor kurzem gegründet worden ( www.anwaelte-route66.de). Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus Rechtsanwälten, die sowohl der deutschen, als auch der englischen Sprache mächtig sind und ihre Schwerpunkttätigkeit im Bereich des Personenschadenrechts haben. Sie soll als erste Anlaufstelle für Geschädigte dienen, die in den USA durch Unfall, ärztliche Fehlbehandlung oder anderweitig einen Gesundheitsschaden erlitten haben, und auf anwaltliche Unterstützung zur Durchsetzung der mögli...


357

Landgericht Wiesbaden vom 23.10.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Verletzung des Nervus mentalis anlässlich Implantation, LG Wiesbaden, Az.: 8 O 68/17 Chronologie: Der Kläger ließ sich im Oktober 2015 in der Praxis der Beklagten Implantate in den Ober- und Unterkiefer einsetzen. Anlässlich einer zweiten Operation kam es zu einer Verletzung des Nervus mentalis. Ober- und Unterlippe sind durch in Mitleidenschaft gezogen. Der Behandlerseite wird neben einer Fehlbehandlung auch eine nicht ordnungsgemäße Aufklärung vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht Wiesbad...


282

Oberlandesgericht Köln vom 18.10.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Implantation einer SCS-Elektrode im sakralen Bereich, OLG Köln, Az.: 5 U 47/17 Chronologie: Der Kläger litt unter einer Schmerzsymptomatik im rechten Bein und Gesäßbereich. Im September 2013 implantierten ihm die Mediziner der Beklagten daraufhin eine sakrale Stimulationselektrode. Postoperativ traten Probleme auf, die Schmerzen kamen zurück. Der Behandlerseite werden ärztliche Versäumnisse und Dokumentationspflichtverletzungen vorgeworfen. Verfahren: Mit der Sache war bereits das Landgerich...


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Oberlandesgericht Düsseldorf vom 16.10.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Resektion von Teilen des Dünn- und Dickdarms bei Neugeborenem, 240.000,- Euro; OLG Düsseldorf, Az.: I – 8 U 51/17 Chronologie: Der Kläger wurde im Dezember 2010 in der Klinik der Beklagten zu 1) per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. In der Folge traten mehrere Komplikationen ein. Es war u.a. die Resektion von Teilen des Dünn- und Dickdarms erforderlich. Eine Erkrankung an Morbus Hirschsprung ist nicht diagnostiziert worden. Es entstand ein Kurzdarmsyndrom. Verfahren: In der ersten Insta...


348

Oberlandesgericht Braunschweig vom 06.10.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Darmwandperforation anlässlich Koloskopie, 40.000,- Euro, OLG Braunschweig, Az.: 9 U 22/16 Chronologie: Im Ausgangsverfahren – 1. Instanz: Landgericht Göttingen (Az.: 12 O 20/15), 2. Instanz: Oberlandesgericht Braunschweig (Az.: 9 U 22/16) – wurde festgestellt, dass der Kläger aufgrund einer unzureichenden Aufklärung anlässlich eines Eingriffs (Koloskopie) eine Darmwandperforation erlitt, welche eine Notfalloperation mit weiterem komplizierten Behandlungsverlauf zur Folge hatte. Aufgrund...


359

Tribunal administratif de Chalon-en-Champagne vom 10.10.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Verkannter Schlaganfall, 600.000,- Euro, T.A. de Chalon-en-Champagne, Dossier no. 1501483-1 Chronologie: Der Kläger, selber Arzt für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis, war auf der Rückreise von seinem Frankreichurlaub mit seinem Fahrzeug unterwegs. In der Nähe von Reims traten bei ihm spontaner Schwindel und starke Sehbeeinträchtigungen ein. Ihm war sofort bewusst, dass eine schwerere Erkrankung vorlag und begab sich unmittelbar in das nächstgelegene Krankenhaus, gegen wel...


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Oberlandesgericht Köln vom 09.10.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Sehnervverletzung angesichts Lasik-Operation, OLG Köln, Az.: 5 U 34/17 Chronologie: Der Kläger begab sich in die Praxis des Beklagten zwecks Vornahme einer Lasik-Operation, mit dem Ziel einer Normalsichtigkeit in der Ferne. Seit dem Eingriff leidet er jedoch an einer Weitsichtigkeit, die das Tragen einer Lesebrille erfordert. Dem Beklagten wird insbesondere eine fehlerhafte Risikoaufklärung vorgeworfen. Verfahren: Mit der Sache war bereits das Landgericht Köln befasst (Az.: 25 O 250/14) und ...


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Landgericht Düsseldorf – vom 26.09.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Querschnittslähmung aufgrund Befunderhebungsfehlers nach häuslichem Sturz, 200.000,- Euro, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 106/16 Chronologie: Der Kläger suchte nach einem häuslichen Sturz im März 2008 aufgrund von Rückenschmerzen den Beklagten zu 1) auf. Eine umfangreiche Diagnostik unterblieb. Rund zwei Wochen später stellte er sich wegen anhaltender Beschwerden in der Klinik der Beklagten zu 2) vor. Auch dort unterblieb die erforderliche Diagnostik. Letztlich wurde eine Fraktur des 7. Halswirbels f...


341

Landgericht Köln vom 20.07.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Fehldiagnose eines Mammaabszesses als Prothesenruptur, LG Köln, Az.: 3 O 44/14 Chronologie: Die Beklagte diagnostizierte bei der Klägerin im April 2013 eine Prothesenruptur in der rechten Brust. Es unterblieben jedoch MRT- oder CT-Aufnahmen. In einem operativen Eingriff stellte sich sodann heraus, dass das ausgetauschte Implantat doch nicht defekt war. Verfahren: Das Landgericht Köln hat den Vorfall fachmedizinisch hinterfragen lassen. Im Ergebnis konstatierte der befasste Sachverständige insbeson...


447

Landgericht Göttingen – vom 08.07.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Dickdarmperforation anlässlich Koloskopie, 25.000,- Euro plus Feststeller, LG Göttingen, Az.: 12 O 20/15 Chronologie: Der 70-jährige Kläger begab sich in die Behandlung des Beklagten zwecks Vornahme einer präventiven Koloskopie. Dabei kam es zu einer Darmperforation, die postoperativ zu erheblichen Komplikationen führte. Es stellte sich ein Nierenversagen, sowie eine Bauchfellentzündung ein, eine Notoperation war erforderlich, sowie eine Behandlung mit Langzeitbeatmung auf der Intensivstation. Di...


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Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll., den Anwälten für Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Behandlungsfehler - bundesweit: Landgericht Stuttgart – vom 17.06.2017 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Fehlerhafte laparoskopische Choleystektomie, 100.000,- Euro, LG Stuttgart, Az.: 15 O 364/14 Chronologie: Die Klägerin befand sich im Zeitraum vom 21.05.2014 bis 26.05.2014 zur stationären Behandlung im Hause der Beklagten. Die laparoskopisch...


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Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen Prozesserf...


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